Wussten Sie, dass im Harz regelmäßig Kaiserinnen und Kaiser gemacht werden?
Die Harzer Wandernadel ist das regionale Wanderabzeichen, bei dem es 222 Stempel und etliche Sonderstempel zu erwandern gilt. Mit allen regulären Stempeln werden Sie zur Wanderkaiserin bzw. zum Wanderkaiser „gekrönt”.
Die grünen Stempelkästen der Harzer Wandernadel erwarten Sie an besonders sehenswerten oder historisch bedeutenden Orten. Gesammelt werden die Stempelabdrücke in dem offiziellen Heft der Harzer Wandernadel. Das Stempelsammeln ist zeitlich unbegrenzt und in beliebig vielen Etappen möglich.
Die gute Nachricht zum Schluss: Schon mit 8 Stempeln erhalten Sie die Harzer Wandernadel in Bronze – und immerhin 7 Stempelstellen der Harzer Wandernadel sind in der Gemeinde Walkenried zu finden.
Die Harzer Wandernadel – neben vielen wunderbaren Wandermomenten ein ganz besonderes Souvenir aus Ihrem Harz-Urlaub.
STEMPELSTELLE 166
Der Sachsenstein mit der aufragenden Steilwand gilt als eines der imposantesten Felsmassive im Südharz.
Der Stempelkasten befindet sich an der Schutzhütte, die in knapp 40 Minuten zu Fuß von Walkenried zu erreichen ist. Von dort genießen Sie einen wunderbaren Ausblick auf das umliegende Karstland mit Bad Sachsa.
Der Name Sachsenstein leitet sich von kriegerischen Handlungen zwischen Franken und Sachsen im 6. Jh. ab. Reste zweier Burganlagen zeugen noch heute von der wechselvollen Geschichte des Sachsensteins.
STEMPELSTELLE 192
Den Historischen Gipsbrennofen erreichen Sie über den Kranichteich-Lehrpfad, der in Neudorf am Dorfgemeinschaftshaus startet.
Auf dem 3 km langen Weg durch die Wiesen der Teichanlage erfahren Sie Hintergründe von der Fischzucht der Mönche im 13. Jh. bis heute – eine wechselvolle Geschichte voller Machtkämpfe, Aufstieg und Niedergang.
Tipp: Planen Sie auch einen Fotostop am Naturschutzdenkmal Priesterstein ein. Der felsige Koloss am Wegesrand beeindruckt mit seiner schieren Größe.
STEMPELSTELLE 58
Nein, Sie werden hier nicht mit einem freundlichen Wiehern begrüßt. Dafür empfängt Sie ein gepflegter Pavillon im Wald, den das namengebende eiserne „Pferdchen” an einem Wettermast ziert.
Starten Sie Ihre Wanderung im Kurpark von Zorge. Der stetig ansteigende Weg durch das Steigertal lohnt sich, denn Sie werden mit einer wunderbaren Aussicht belohnt.
Tipp: Setzen Sie Ihre Wanderung über die HWN 160 Helenenruh und die HWN 163 Bremer Klippe fort. Über den Grubenweg kommen Sie vorbei am „Nordhäuser Blick“ zurück nach Zorge.
STEMPELSTELLE 160
Zwischen Wieda und Zorge, am Wiedaer Hüttenweg, finden Sie direkt an der Schutzhütte Helenenruh den Stempelkasten der Harzer Wandernadel.
Früher wurde auf diesem Weg durch das Kastental mit Pferdegespannen der in der Region abgebaute Roteisenstein zu den Hochöfen ins Tal gebracht. Der Betrieb der Zorger Hütte wurde im späten 19. Jh. eingestellt, da der holzbetriebene Hochofen in dieser Form nicht mehr rentabel war.
Tipp: Sichern Sie sich einen weiteren Stempel. Über den Harzer Baudensteig gelangen Sie zum Pferdchen HWN 58 oberhalb von Zorge.
STEMPELSTELLE 161
Diese Hütte ist keinem Geringeren gewidmet als dem Erfinder der „Postkarte”!
Der Generalpostmeister des Deutschen Reiches und bekennender Harz-Liebhaber Heinrich von Stephan (1831 – 1897) ist verantwortlich für zahlreiche Verbesserungen im nationalen und internationalen Postwesen.
Einen Briefkasten suchen Sie hier trotzdem vergeblich. Dafür dürfen Sie sich über den grünen Stempelkasten der Harzer Wandernadel im Inneren der Stephanshütte freuen – wieder ein Wanderabenteuer dichter an der Kaiserkrone.
STEMPELSTELLE 162
Eine Aussicht wie aus dem Bilderbuch! Wandern Sie ab der Bushaltestelle in Mittelwieda über den beschilderten Wanderweg zur Kreuztalsklippe.
Oben angekommen lassen Sie einfach den Blick schweifen über Oberwieda, den Käseberg mit dem freistehenden Glockenturm, den Knicking sowie den Zachariaskopf. Den Stempelkasten der Harzer Wandernadel finden Sie in der Schutzhütte.
Warum das Gestein so blank ist? Auf der Hinweistafel finden Sie die amüsante Erklärung. Soviel sei verraten, an ihrem 30. Geburtstag müssen von je her die Junggesellen des Ortes den Lappen schwingen.
STEMPELSTELLE 163
Wenn Sie die Stempelstelle erreichen, braucht die Namensgebung keine Erklärung mehr.
Am Stempelkasten eröffnet sich die ganze Pracht des Harzer Bergpanoramas. Majestätisch ragen die zwei höchsten Berge des Nordens hervor: Der 971 m hohe Wurmberg sowie der 1142 m hohe Brocken, dessen Bauten wie das Besucherzentrum, das Brockenhotel und die große Sendeanlage auch aus der Ferne leicht erkennbar sind.
Tipp: Wenn die Brockenkuppe allzu nah erscheint, dann steigt die Wahrscheinlichkeit für baldigen Regen – ein guter Grund für eine Einkehr.
SONDERSTEMPELSTELLE
Am Kloster Walkenried finden Sie einen roten Sonderstempelkasten der Harzer Wandernadel.
Als Erinnerung an Ihren Klosterbesuch stempeln Sie eines der Felder im hinteren Teil des Stempelheftes.
Das ehemalige Zisterzienserkloster Walkenried mit den imposanten (Rest-)mauern gehört heute als Teil der Oberharzer Wasserwirtschaft zum UNESCO-Welterbe.
Tipp: Planen Sie ausreichend Zeit ein, um im Museum sowie im UNESCO-Welterbe-Infozentrum in die bedeutende Geschichte einzutauchen.
Sämtliche Stempelhefte, Begleithefte, Nadeln, Bücher und Wanderkarten zur Harzer Wandernadel erhalten Sie bei uns in der Tourist-Information. Natürlich stehen wir Ihnen auch mit individuellen Wandertipps zur Verfügung.
Sie möchten in Ihrem Urlaub in Walkenried auf Stempeljagd gehen? Dann schauen Sie gleich in unserem Routenangebot nach den Strecken, die Stempelstellen der Harzer Wandernadel einschließen.